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Mandate finden als Makler: Verkaufssignale systematisch nutzen

6 Min. Lesezeit · NEXLEAD Ratgeber

Ein einziges Verkaufsmandat bringt einem Schweizer Maklerbüro schnell CHF 20'000 und mehr. Trotzdem läuft die Mandatsakquise in vielen Büros nebenbei: Empfehlungen, Zufall, gelegentlich ein Flyer. Dabei sind die besten Chancen öffentlich sichtbar, man muss sie nur systematisch beobachten. Dieser Beitrag zeigt, welche Verkaufssignale es gibt und wie man sie in Mandate verwandelt.

Die drei stärksten Verkaufssignale

Erstens Privatverkäufer, die nicht vorankommen: Wer sein Haus seit Wochen selbst inseriert, das Inserat mehrfach neu einstellt oder auf mehreren Plattformen parallel versucht, hat den Aufwand unterschätzt. Genau dann ist die Offenheit für professionelle Hilfe am grössten.

Zweitens Preissenkungen: Eine Preisreduktion, erst recht die zweite, zeigt, dass die Preisstrategie nicht funktioniert. Für einen Makler ist das der natürliche Anknüpfungspunkt: professionelle Preisfindung, bessere Vermarktung, qualifizierte Käufer.

Drittens Ladenhüter: Objekte, die seit Monaten inseriert sind, oft mit mässigen Fotos und dünner Beschreibung. Der Verkäufer ist frustriert, das Objekt 'verbrannt'. Ein Makler mit klarem Wertversprechen (Repositionierung, Reichweite, Käufernetzwerk) hat hier gute Karten.

Warum es fast niemand systematisch macht

Diese Signale zu finden heisst: mehrere Plattformen wöchentlich durchsuchen, Inserate über Wochen beobachten, Preisänderungen dokumentieren. Das kostet pro Region schnell 2 bis 3 Stunden pro Woche, und genau deshalb bleibt es liegen. Die Chance gehört dann dem, der zufällig zuerst anruft.

Genau diese Beobachtungsarbeit lässt sich automatisieren. NEXLEAD nennt das Mandats-Radar: Das System durchsucht jede Woche den Markt der eigenen Region, erkennt Privatinserate, Preissenkungen und Langläufer und legt sie jeden Dienstag als Report mit Quelle und Handlungsempfehlung ins Postfach.

Vom Signal zum Mandat: die Ansprache

Die Ansprache entscheidet. Bewährt hat sich: sachlich, ohne Druck, mit konkretem Mehrwert. Kein 'Ich habe gesehen, dass Sie es nicht schaffen', sondern ein Angebot auf Augenhöhe: eine fundierte Einschätzung zum Preis, Zugang zu vorgemerkten Käufern, professionelle Präsentation. Wer als Erster und als Einziger mit Substanz anruft, führt das Gespräch ohne Konkurrenz.

Rechnung fürs eigene Büro: Wenn systematische Beobachtung pro Jahr auch nur zwei zusätzliche Mandate bringt, sind das je nach Objektwert CHF 40'000 bis 80'000 zusätzlicher Umsatz für eine Arbeit, die ein Radar-System nebenbei erledigt.

Häufige Fragen

Ist die Ansprache von Privatverkäufern erlaubt?
Ja, die Kontaktaufnahme mit Personen, die öffentlich inserieren, ist zulässig. Wichtig ist ein seriöser, transparenter Auftritt und die Respektierung einer Absage. Aggressive Kaltakquise schadet der eigenen Marke mehr als sie bringt.
Welche Plattformen sollte man beobachten?
Neben den grossen Portalen (Homegate, ImmoScout24, Newhome) vor allem die Plattformen, auf denen Private inserieren: tutti.ch, anibis.ch und regionale Anzeiger. Dort ist die Maklerdichte am geringsten und das Signal am klarsten.
Wie oft sollte man den Markt scannen?
Wöchentlich. Verkaufssignale haben ein Zeitfenster: Wer eine Preissenkung drei Wochen zu spät sieht, ruft als Fünfter an. Der NEXLEAD Mandats-Radar läuft deshalb automatisch jede Woche.
Ein CRM speichert Anfragen. NEXLEAD arbeitet sie ab.

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